Beste Online Casinos mit Apple Pay bezahlen 2026: Was wirklich hinter dem Button steckt

Aktuell für September 2026
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Wer im deutschen Online-Glücksspiel mit Apple Pay einzahlt, hat einen Klick gemacht – aber noch keine Wahl. Der Button steht bei lizenzierten Anbietern in der GGL-Whitelist genauso wie bei Offshore-Plattformen aus Curaçao, und genau dort trennt sich, was die Zahlung kostet, wie schnell Gewinne zurückkommen und ob der Anbieter überhaupt spielen darf. Diese Seite geht die Frage nach dem besten Online Casino mit Apple Pay deshalb zweispurig an: Was leisten die drei GGL-lizenzierten Plattformen, die Apple Pay tatsächlich listen – und was passiert, wenn ein Spieler aus Deutschland heraus bei einem Curaçao-Anbieter einzahlt.

Nahaufnahme eines Smartphones, das kontaktlos an ein Zahlungsterminal gehalten wird, im Hintergrund eine Ladenkasse.
Bei einer lizenzierten Plattform ist die kontaktlose Zahlungsmethode mit Mindestbetrag 1 €, ohne Gebühren und mit der Geschwindigkeit „Sehr schnell“ gelistet.

Datenstand: 23 September 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Was Apple Pay im Online Casino leistet – und was nicht

Apple Pay ist im juristischen Sinn keine eigene Zahlungsmethode, sondern eine Schnittstelle auf dem iPhone, iPad oder der Apple Watch. Wer einzahlt, autorisiert eine hinterlegte Kredit- oder Debitkarte; das Gerät schickt eine gerätespezifische, verschlüsselte Kennung an den Empfänger, die Kartennummer selbst bleibt dem Casino verborgen. Freigegeben wird die Zahlung per Face ID, Touch ID oder Geräte-PIN – Apple selbst speichert nach eigener Angabe weder unverschlüsselte Kartendaten noch personalisierte Transaktionsdetails.

Was im Casino-Alltag davon übrig bleibt: Die Einzahlung läuft tatsächlich in Sekunden, weil keine externe TAN-Eingabe oder Bestätigungs-SMS nötig ist. Das hat aber eine zweite Seite. Apple Pay ist als reine Einzahlungsmethode anerkannt, nicht als Auszahlungsweg. Die GGL-lizenzierten Anbieter begründen das einheitlich mit dem geschlossenen Geldkreislauf: Auszahlungen müssen auf einem Weg zurücklaufen, über den bereits eingezahlt wurde – und Apple Pay hat kein Auszahlungskonto.

Wer mit Apple Pay einzahlt und später Gewinne auszahlen will, muss also auf eine andere Methode umsteigen. Bei JackpotPiraten und BingBong stehen dafür PayPal, Skrill, Neteller, Online-Überweisung, Banküberweisung und die Paysafecard zur Verfügung; Klarna, Trustly, Mastercard und Visa sind ebenfalls nur als Einzahlung gelistet.

Was eine Apple-Pay-Einzahlung bei GGL-lizenzierten Anbietern konkret kostet

Die Zahlungsmethoden-Tabellen der drei lizenzierten Plattformen, die Apple Pay führen, sehen auf den ersten Blick ähnlich aus – und sind es im Detail nicht. Die Mindestbeträge, Limits und der Status der Auszahlungsmöglichkeit unterscheiden sich.

Anbieter Mindesteinzahlung Einzahlungslimit Gebühren Auszahlung über Apple Pay
JackpotPiraten 1 € nicht eigens ausgewiesen k. A. nicht möglich
BingBong 1 € 1.000 € kostenlos nicht möglich
DIE SPIELBANK 10 € 30.000 € keine Transaktionsgebühr nicht ausgewiesen

Bei JackpotPiraten ist die Einzahlungsgrenze nicht als Apple-Pay-spezifischer Wert ausgewiesen; relevant ist das monatliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 €, das jeder GGL-lizenzierte Anbieter über LUGAS durchsetzt. BingBong nennt für Apple Pay selbst ein Einzahlungslimit von 1.000 € und ergänzt, dass Gewinne über PayPal ausgezahlt werden können – Apple Pay bleibt aber auch dort eine Einbahnstraße. DIE SPIELBANK weist in der Vergleichstabelle einen Betragsrahmen von 10 € bis 30.000 € aus und macht keine spezifische Auszahlungsangabe; nach dem bei den anderen beiden Anbietern dokumentierten Prinzip ist auch hier davon auszugehen, dass Apple Pay nicht als Auszahlungsmethode funktioniert, solange die Spielbank keine abweichende Regelung veröffentlicht.

Die Diskrepanz beim Mindestbetrag – 1 € bei JackpotPiraten und BingBong, 10 € bei DIE SPIELBANK – ist die einzige Größe, die im Alltag eines Spielers mit kleinem Budget tatsächlich schmerzt. Wer unter 10 € einzahlt, fällt bei DIE SPIELBANK durchs Raster.

Funktionsweise: Von der Wallet bis zur Gutschrift

Wer Apple Pay nutzt, hat in der Wallet-App eine Kredit- oder Debitkarte hinterlegt. Voraussetzung ist, dass das kartenausgebende Institut Apple Pay unterstützt – längst nicht jede Bank macht das. Beim Bezahlvorgang am Zahlungsterminal oder im Online-Checkout wird die Transaktion per Face ID, Touch ID oder PIN freigegeben; eine TAN-Eingabe oder SMS-Bestätigung fällt weg.

Schematische Darstellung eines Ablaufs von Kontoeröffnung über Identitätsprüfung bis zur ersten Einzahlung als einfaches Liniendiagramm.
In der GGL-Whitelist (Stand 07.09.2026) sind unter der Kategorie Virtuelle Automatenspiele 34 Einträge gelistet.

Drei Punkte, die im Casino-Kontext regelmäßig übersehen werden:

Für die Geschwindigkeit im Casino heißt das: Die Gutschrift auf dem Spielerkonto erfolgt sofort, weil kein externer Autorisierungsschritt dazwischenliegt. Die Kehrseite – die Auszahlung – funktioniert nach dem gleichen Prinzip nicht, weil Apple Pay schlicht kein Auszahlungsziel ist.

Wer in Deutschland bei einem Online-Casino spielt, bewegt sich innerhalb des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021), der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist. Die Aufsicht führt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle/Saale. Die GGL führt eine Whitelist, keine Blacklist: Auf der Liste stehen die Anbieter, die eine Erlaubnis haben; was nicht auf der Liste steht, ist nicht automatisch „illegal“ – aber es hat auch keine Erlaubnis.

Symbolbild einer Weltkarte mit einer markierten Karibikinsel und einem daneben liegenden Stempel.
Ein geprüftes Offshore-Casino wird laut eigener Angabe von einem Unternehmen mit Sitz in Curaçao betrieben; für den Einzahlungsbonus wird ein Rollover von 40× genannt.

Für Apple Pay bedeutet das: Die Lizenz – nicht die Zahlungsmethode – entscheidet, ob das Angebot legal ist. Die GGL unterscheidet zwei Erlaubnistypen:

Die Spielbanken- und Lotteriegesellschaft der Länder, Merkur Bets Malta, NOVOLINE, Skill On Net und Tipico Karlsruhe (in der Zuständigkeit Schleswig-Holstein) sowie die Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung in Bayern.

Wer bei einem Anbieter spielt, der nicht auf der Whitelist steht, bewegt sich im Graubereich. Nach § 285 StGB ist die bloße Teilnahme an nicht erlaubtem Glücksspiel eine Straftat – bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Die GGL gibt selbst keine direkte Aussage „Marke X ist illegal“ heraus; der belastbare Beleg ist immer nur die Formulierung, dass X nicht in der Whitelist geführt wird.

Drei der acht hier betrachteten Anbieter – Ice Casino, Slottica und die übrigen Offshore-Marken – tauchen in der Whitelist nicht auf. Sie haben keine deutsche Erlaubnis und sind auch nicht an OASIS oder LUGAS angeschlossen. Für einen Spieler in Deutschland bleibt die Frage nach dem „besten“ Anbieter bei diesen Marken ohne Boden: Es gibt keine deutsche Aufsicht, kein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit, keine Spielersperre und im Streitfall keine Beschwerdestelle in Deutschland.

Der Tätigkeitsbericht 2025 der GGL beziffert den nicht regulierten Anteil am Online-Glücksspielvolumen für das Jahr 2024 mit 23 % – eine Kanalisierungsquote von 77 %. Die GGL stellt ausdrücklich klar, dass für 2025 keine eigenständigen Kennzahlen zur Größe des illegalen Marktes ausgewiesen werden. 23 % sind eine Größe, kein Urteil; aber sie zeigen, dass jeder vierte Euro, der in Deutschland online verspielt wird, an der Aufsicht vorbeiläuft.

Limits und Spielerschutz: Was bei Apple Pay automatisch gilt

Wer bei einem GGL-lizenzierten Anbieter mit Apple Pay einzahlt, unterliegt denselben Regeln wie bei jeder anderen Zahlungsmethode. Drei davon sind im Alltag relevant:

Daneben gilt: Keine gleichzeitigen Spiele, keine Jackpots, keine anonymen Zahlungen, vollständige KYC vor dem ersten Spin. Apple Pay fügt diesen Anforderungen nichts hinzu – die Zahlung läuft über einen EU-regulierten Anbieter und ist identifizierbar.

Wer sich selbst aussperren will, nutzt OASIS, die zentrale Sperrdatei. Die Sperre gilt für alle angeschlossenen Anbieter gleichzeitig und wird nicht von einem einzelnen Casino verhängt. Bei Offshore-Anbietern funktioniert weder OASIS noch LUGAS – Selbstschutz endet an der Anmeldemaske der jeweiligen Plattform.

Ranking: Welche GGL-lizenzierten Anbieter Apple Pay listen

Die Frage „Welches ist das beste Online Casino mit Apple Pay?“ hat unter den GGL-lizenzierten Anbietern eine überschaubare Antwort: Drei Plattformen listen die Methode aktiv. Die übrigen Whitelist-Inhaber in diesem Vergleich führen kein Apple Pay – oder machen dazu keine Angabe.

JackpotPiraten – der größte Spielebestand der DGGS-Plattformen

JackpotPiraten wird von der DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH betrieben, demselben Unternehmen wie BingBong. Beide Plattformen sind in der GGL-Whitelist unter Virtuelle Automatenspiele mit bundesweiter Erlaubnis gelistet.

Apple Pay ist als Einzahlungsmethode geführt mit einem Mindestbetrag von 1 € und sofortiger Gutschrift; die Tabelle weist Apple Pay der Kategorie „Kreditkarte“ zu und vermerkt ein „hohes Sicherheitsniveau“. Auszahlungen über Apple Pay sind ausdrücklich nicht möglich – begründet mit dem geschlossenen Geldkreislauf, der für Einzahlungsmethoden ohne eigenes Auszahlungskonto gilt.

Der Vorteil gegenüber BingBong liegt im Spielebestand: JackpotPiraten und BingBong teilen sich denselben Betreiber, aber nicht dieselbe Spielebibliothek. Wer eine breitere Slot-Auswahl sucht, ist hier besser aufgehoben.

Empfehlung: Wer mit kleinen Beträgen ab 1 € startet und die Auszahlung per Banküberweisung oder PayPal bevorzugt, ist bei diesem Anbieter bestens aufgehoben.

BingBong – identische Lizenz, andere Spielebibliothek

BingBong gehört ebenfalls zur DGGS und teilt damit Lizenz, Betreiber und Limits mit JackpotPiraten – nur das Sortiment ist ein anderes. Die RTP-Übersicht führt rund 1.200 Spiele von mehr als 15 Herstellern.

Die Zahlungsmethoden-Tabelle ist im Apple-Pay-Fall konkreter als bei JackpotPiraten: Mindestbetrag 1 €, Gebühren „Kostenlos“, Geschwindigkeit „Sehr schnell“, Einzahlungslimit 1.000 €. Auch hier gilt: „keine Auszahlung“. Die Begründung ist wortgleich – der geschlossene Geldkreislauf.

Der operative Unterschied ist klein, aber spürbar: BingBong zeigt für Apple Pay eine klare Gebührenangabe und ein explizites Einzahlungslimit; JackpotPiraten lässt diese Felder offen.

Unser Fazit: Da sich die Apple-Pay-Konditionen nicht unterscheiden, sollten Sie Ihre Entscheidung bei dieser DGGS-Plattform primär an der Spielauswahl festmachen.

DIE SPIELBANK – staatlicher Anbieter mit hohem Einzahlungslimit

DIE SPIELBANK wird von der Sächsischen Spielbanken-GmbH & Co. KG betrieben. Die Erlaubnis besteht laut Betreiberangabe seit dem 03.11.2022, erteilt über das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Damit ist DIE SPIELBANK der einzige staatliche Anbieter im Vergleich.

Apple Pay wird im Willkommensbonus-Abschnitt namentlich aufgeführt. Die Zahlungsmethoden-Seite nennt einen Betragsrahmen von 10 € bis 30.000 €, eine Bearbeitungszeit von wenigen Sekunden und keine Transaktionsgebühr. Diese Werte gelten für alle gelisteten Methoden gleichermaßen – eine Apple-Pay-spezifische Differenzierung ist der Tabelle nicht zu entnehmen. Ob Auszahlungen über Apple Pay möglich sind, wird nicht ausgewiesen.

Der Mindestbetrag von 10 € ist der höchste im Trio. Wer mit kleineren Beträgen spielen will, scheidet hier aus. Wer größere Beträge bewegen will, profitiert vom 30.000-€-Limit pro Transaktion.

Für wen es passt: Wer ohnehin höhere Beträge einzahlt und einen staatlichen Anbieter bevorzugt, findet hier eine seriöse Plattform mit transparenter Zahlungsmethoden-Tabelle – aber ohne die 1-€-Mindestbeträge der DGGS-Plattformen.

Merkur, Tipico Games, Wunderino – GGL-lizenziert, aber ohne Apple-Pay-Angabe

Merkur, Tipico Games und Wunderino sind in der GGL-Whitelist gelistet, führen Apple Pay in ihren öffentlich einsehbaren Zahlungsmethoden aber nicht auf. Wer dort einzahlt, nutzt andere Methoden. Für eine Seite, die nach dem besten Online Casino mit Apple Pay fragt, sind diese drei deshalb keine Auskunft – aber eben auch kein Ausschluss: Eine zukünftige Aufnahme von Apple Pay ist nicht ausgeschlossen, nur aktuell nicht belegt.

Ice Casino – Offshore aus Curaçao, nicht in der GGL-Whitelist

Ice Casino wird laut Betreiberangabe von WhiteBox B.V. mit Sitz in Curaçao betrieben. Für den Einzahlungsbonus wird ein Rollover von 40× genannt, für Gewinne aus Freispielen 35×. Die Marke taucht in der GGL-Whitelist nicht auf – das ist nicht ein Gerücht, sondern ein dokumentierter Volltextabgleich.

Für einen Spieler in Deutschland heißt das: Ice Casino hat keine deutsche Erlaubnis, ist nicht an OASIS oder LUGAS angeschlossen, und im Streitfall gilt curaçaoisches Recht. Ob Apple Pay dort als Ein- oder Auszahlungsmethode funktioniert, ist auf der Whitelist-Seite dieses Anbieters nicht zu klären – der Anbieter ist im legalen Sinn keine Option.

Slottica – zweiter Offshore-Anbieter ohne deutsche Lizenz

Slottica wird laut Betreiberangabe von Atlantic Management B.V. mit Sitz in Curaçao unter der Lizenz OGL/2024/1060/0472 betrieben. Wie Ice Casino fehlt Slottica in der GGL-Whitelist; eine deutsche Erlaubnis besteht nicht.

Die Logik ist dieselbe wie bei Ice Casino: Eine Apple-Pay-Einzahlung wäre technisch möglich – rechtlich bewegt sich der Spieler im Graubereich des § 285 StGB.

Was die Bonus-Rollover-Bedingungen bei Offshore-Anbietern bedeuten

Ice Casino nennt für seinen Einzahlungsbonus einen Rollover von 40×. Slottica spricht von vergleichbaren Anforderungen. Was diese Zahl konkret bedeutet, hängt vom Bonusbetrag ab – und genau hier zahlt der Spieler.

Bei einem Rollover von 40× auf einen Bonus von 100 € muss der Spieler 4.000 € durchspielbare Einsätze leisten, bevor eine Auszahlung möglich wird. Bei einem Slot mit 96 % RTP und einem durchschnittlichen Spin-Einsatz von 1 € entspricht das 4.000 Spins – und der statistische erwartete Verlust in dieser Zeit liegt bei 160 €, bevor der Bonus zur Auszahlung freigegeben wird.

Ein 100-€-Bonus mit 40×-Rollover kostet statistisch gesehen rund 160 €, bevor er auf das Spielerkonto zurückfließt. Bei einem 200-€-Bonus verdoppeln sich diese Werte auf 8.000 € Umsatz und einen erwarteten Verlust von etwa 320 €. Bei einem 500-€-Bonus liegt der Umsatz bei 20.000 € und der erwartete Verlust bei rund 800 €.

Diese Bandbreite – 160 € bis 800 € erwarteter Verlust bei typischen Bonusgrößen zwischen 100 € und 500 € – ist der Preis, den ein Offshore-Anbieter für seinen Bonus verlangt. Hinzu kommt: Bei Offshore-Anbietern sind Auszahlungen häufig an Maximalauszahlungen oder weitere Bedingungen geknüpft, die in den AGB stehen. Der Rollover ist die sichtbare Hürde; die unsichtbaren liegen dahinter.

Bei GGL-lizenzierten Anbietern gilt unterdessen: Das monatliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € setzt jeder Bonus-Strategie eine harte Obergrenze. Wer mehr als 1.000 € im Monat einzahlt, wird von LUGAS abgewiesen – unabhängig davon, wie verlockend der Bonus ist.

Was eine Apple-Pay-Einzahlung technisch durchläuft

Eine Einzahlung in einem Online-Casino folgt einem festen Ablauf. Das Schema gilt unabhängig vom Anbieter – ob der Spieler 1 € bei JackpotPiraten, 10 € bei DIE SPIELBANK oder einen höheren Betrag einzahlt.

Der geschlossene Geldkreislauf greift ab der ersten Auszahlung: Wer mit Apple Pay eingezahlt hat, kann Gewinne nicht auf das Apple-Pay-Wallet zurückbuchen. Die Auszahlung läuft über eine Methode mit eigenem Auszahlungskonto – bei JackpotPiraten und BingBong sind das PayPal, Skrill, Neteller, Online-Überweisung, Banküberweisung oder Paysafecard.

Wie schnell Gewinne tatsächlich ankommen

Apple Pay beschleunigt die Einzahlung, nicht die Auszahlung. Wer bei einem GGL-lizenzierten Anbieter mit Apple Pay einzahlt und später auszahlen will, ist auf eine andere Methode angewiesen – und deren Geschwindigkeit hängt vom internen Bearbeitungsprozess des Anbieters ab.

Bei JackpotPiraten und BingBong gilt: Auszahlungen über PayPal, Skrill und Neteller werden häufig noch am selben Tag bearbeitet; Banküberweisungen brauchen ein bis drei Werktage. DIE SPIELBANK macht zu Auszahlungszeiten keine apple-payspezifische Angabe, folgt aber dem üblichen Branchenrahmen.

Die durchschnittliche Auszahlungsgeschwindigkeit ist damit kein Apple-Pay-Thema, sondern ein Anbieter- und Methoden-Thema. Wer schnell an sein Geld will, plant die Auszahlungsmethode schon bei der Einzahlung – und wählt Apple Pay nur, wenn er ohnehin plant, später auf PayPal, Skrill oder Banküberweisung umzusteigen.

Was bei einer Apple-Pay-Einzahlung schiefgehen kann

Drei Fehlerquellen, die in der Praxis regelmäßig auftreten:

Bei Offshore-Anbietern gesellt sich eine vierte Fehlerquelle dazu: Die Aufsicht fehlt. Wer dort eine Auszahlung anfordert und sie nicht erhält, hat keine deutsche Beschwerdestelle.

Wann ein Wechsel der Zahlungsmethode sinnvoll ist

Apple Pay ist die richtige Wahl, wenn die Einzahlung schnell und ohne externe Bestätigung laufen soll – und wenn die Auszahlung ohnehin über PayPal, Skrill oder Banküberweisung geplant ist. Wer hingegen Ein- und Auszahlung über dieselbe Methode abwickeln will, ist mit PayPal, Skrill oder Neteller besser bedient: Diese drei sind bei JackpotPiraten und BingBong für beide Richtungen gelistet.

Bei DIE SPIELBANK zeigt die Vergleichstabelle Apple Pay mit denselben Werten wie alle anderen Methoden; ob eine Auszahlung möglich ist, bleibt offen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, klärt die Auszahlungsmodalitäten vor der ersten Einzahlung direkt beim Anbieter.

Steuern und Apple Pay: Was Spieler wissen müssen

Gewinne aus Glücksspiel sind in Deutschland für Freizeitspieler grundsätzlich steuerfrei. Das gilt unabhängig von der Zahlungsmethode – ob Apple Pay, PayPal oder Banküberweisung. Was auf der Kreditkartenabrechnung hinter Apple Pay erscheint, ist eine Kartenbuchung; die Steuerfrage richtet sich nach dem Gewinn, nicht nach dem Buchungsweg.

Kryptowährungen, die gelegentlich bei Offshore-Anbietern als Einzahlungsmethode auftauchen, fallen unter § 23 EStG und sind nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei. Apple Pay ist davon nicht betroffen – es ist eine Kartenbuchung, keine Krypto-Transaktion.

Häufige Fragen zu Apple Pay im Online Casino

Welche seriösen Online Casinos akzeptieren Apple Pay für Einzahlungen?

Apple Pay wird in der GGL-Whitelist von JackpotPiraten, BingBong und DIE SPIELBANK als Einzahlungsmethode geführt. Alle drei Anbieter sind GGL-lizenziert, an OASIS und LUGAS angeschlossen und verlangen eine vollständige KYC vor der ersten Einzahlung.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung per Apple Pay im Online Casino?

Bei JackpotPiraten und BingBong liegt die Mindesteinzahlung bei 1 €. DIE SPIELBANK verlangt 10 €. Höhere Beträge sind über die monatliche LUGAS-Obergrenze von 1.000 € ohne Nachweis begrenzt.

Wie schnell wird eine Auszahlung angezeigt, wenn per Apple Pay eingezahlt wurde?

Apple Pay ist bei den GGL-lizenzierten Anbietern als reine Einzahlungsmethode geführt. Auszahlungen laufen über PayPal, Skrill, Neteller, Banküberweisung oder Paysafecard; Bearbeitung erfolgt je nach Methode innerhalb von Stunden bis zu drei Werktagen.

Fallen bei einer Einzahlung mit Apple Pay im Online Casino Gebühren an?

BingBong und DIE SPIELBANK weisen für Apple Pay ausdrücklich keine Gebühren aus. JackpotPiraten macht keine Apple-Pay-spezifische Gebührenangabe, vermerkt aber ein „hohes Sicherheitsniveau“ und die Einordnung in die Kreditkarten-Kategorie.

Ist die Zahlung per Apple Pay in einem Online Casino aus Deutschland heraus legal?

Die Lizenz des Anbieters entscheidet, nicht die Zahlungsmethode. Bei GGL-lizenzierten Anbietern ist die Apple-Pay-Einzahlung legal; bei Offshore-Anbietern ohne deutsche Erlaubnis bewegt sich der Spieler im Graubereich des § 285 StGB.

Kann ich mit Apple Pay auch bei Casinos ohne deutsche GGL-Lizenz einzahlen?

Technisch ja, viele Offshore-Casinos bieten Apple Pay als Zahlungsmethode an. Rechtlich bewegt sich der Spieler dann aber im Graubereich: § 285 StGB stellt die bloße Teilnahme an nicht erlaubtem Glücksspiel unter Strafe, OASIS und LUGAS greifen dort nicht.

Geschrieben von der Redaktion „Casino Freispiele Info”.